RKI veröffentlichte offenbar falsche Zahlen

Falsche Corona-Zahlen beim RKI: Deutschland freute sich am Montagmorgen über eine geringe Anzahl von Neuinfektionen und Todesfällen. Die Hoffnung währte jedoch nicht lange.

Am Montagmorgen hatte das Robert-Koch-Institut (RKI) bekanntgegeben, dass in Deutschland 7.144 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet wurden. Seit dem Oktober sei dieser Wert nicht mehr so niedrig gewesen. Auch die verhältnismäßig geringe Zahl der neuen Todesfälle wäre ein Anlass zur Hoffnung gewesen. Doch Medien und Bürger freuten sich zu früh: Inzwischen ist klar, dass die Zahlen nicht stimmen.

Zu niedrige Zahlen besonders aus einem Bundesland

Am ausschlaggebendsten für die geringen Zahlen ist die Übermittlung der neuen Corona-Fälle aus Rheinland-Pfalz. Lediglich zwei Fälle Differenz zum Vortag heißt es auf der Website des RKI. Inzwischen ist die Zahl mit einem Hinweis versehen, dass das Land fehlerhafte Werte übermittelte.

Auch Bayern und Schleswig Holstein vermeldeten laut Medienberichten niedrigere Werte als gewöhnlich, dies wurde auf der Website des RKIs jedoch nicht bestätigt. Eine Sprecherin des RKIs teilte mit, man werde untersuchen, was zur Übermittlung der falschen Zahlen geführt habe. Im Allgemeinen fallen die Corona-Werte an Montagen geringer aus, da an Wochenende weniger getestet wird.