Achtung: Diese Fehler bei der Lagerung der Sonnencreme machen fast alle

Sonnencreme wirkt nur dann, wenn man sie auch benutzt – und die Produkte richtig gelagert werden. Checke jetzt, ob auch dir einer dieser Fehler bei der Aufbewahrung von Sonnenschutz schon passiert ist.

Lange Zeit war gebräunte Haut ein Schönheitsideal, ein Teint wie von der Sonne geküsst war modisch und ein Zeichen von Gesundheit. Doch inzwischen ist allgemein bekannt: Gesunde Bräune – ein Widerspruch, denn Bräune ist die natürliche Schutzreaktion auf den Kontakt mit UV-Strahlen, quasi eine Selbstverteidigung unserer Haut.

Dass Sonnenschutz also ein Muss ist – sogar auch an Tagen, an denen der Himmel bewölkt ist – ist damit auch klar. Aber wusstest du, dass man bei der Lagerung von Sonnencreme und Co. Fehler machen kann, die die Wirkung des Sonnenschutzes herabsetzen?

Wichtige Tipps zur richtigen Aufbewahrung von Sonnenschutz

Tipp 1: Lichtgeschützt und kühl

Was für alle Beauty-Produkte gilt, ist für Sonnencreme ganz besonders wichtig: Sie sollte vor Licht und Hitze geschützt werden. Gestaltet sich im Schwimmbad oder am Meer natürlich schwierig, es ist aber auf jeden Fall gut, die Tube im Schatten, unter einem Handtuch oder in der Badetasche, besser sogar noch in einer Kühlbox aufzubewahren.

Vor allem das extrem aufgeheizte Auto ist für Sonnencreme eine Tabuzone! Wird der Sonnenschutz längere Zeit gar nicht benötigt, empfiehlt sich die Lagerung im Kühlschrank oder im kalten Keller.

Tipp 2: Die Haltbarkeit nicht überschreiten

Grundsätzlich ist auf jedem Produkt eine Angabe zur Haltbarkeit aufgedruckt, meist ein geöffneter Tiegel mit einer Zahl: Ist dort beispielsweise eine 6 abgebildet, ist das Produkt nach dem ersten Öffnen mindestens sechs Monate haltbar. In der Regel sind ungeöffnete Sonnencremes bei richtiger Lagerung mindestens 30 Monate, also zweieinhalb Jahre, haltbar.

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Sonnenschutz aus dem Vorjahr, der nicht aufgebraucht wurde, sollte dennoch nicht verwendet werden. Das hat mehrere Gründe: Sauerstoff, der in die geöffnete Flasche eingedrungen ist, kann zu Oxidation führen – dies verändert die Inhaltsstoffe, sodass gegebenenfalls die Schutzfunktion der Sonnencreme nicht mehr aufrechterhalten werden kann. Produkte mit dem chemischen UV-Filter Octocrylen stehen laut einer Studie sogar in Verdacht, dass sich bei längerer Lagerung das möglicherweise krebserregende Molekül Benzophenon bildet.

Kleiner Tipp: Einfach das Datum, an dem die Sonnencreme geöffnet wurde, auf das Produkt schreiben – so hat man einen ungefähren Richtwert, bis wann man es noch verwenden kann.

Tipp 3: Schutz vor Verunreinigung

Das Gefühl von Sand auf der Haut ähnelt dem von Schmirgelpapier und auch in der Sonnencreme haben die kleinen Körnchen nichts verloren. Achte darauf, dass weder Sand noch anderes das Produkt verunreinigt, denn sonst können sich Bakterien schnell vermehren.

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Auch allzu feucht sollte es nicht werden, denn so bildet sich schnell Schimmel. Grundsätzlich gilt: Wenn du eine Veränderung der Textur, des Geruchs oder Farbe deines Sonnenschutzes bemerken solltest, ist es definitiv an der Zeit, ihn zu entsorgen.

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