Blutbad in Haftanstalt: Über 100 Insassen kommen ums Leben

In einem ecuadorianischen Gefängnis forderten extrem gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Gangs über 100 Tote.

Nahe der Großstadt Guayaquil in Ecuador gab es in einem Gefägnis ein regelrechtes Massaker. Rivalisierende Gangs sorgten für ein Blutbad, das nach bisherigem Stand 116 Menschenleben kostete. Mehrere Menschen wurden verletzt, darunter zwei Polizisten. Bei den Kämpfen sollen auch Sprengsätze und Schusswaffen zum Einsatz gekommen sein. Erst als ein Spezialeinsatzkommando das Gefängnis stürmte, konnte das Gemetzel gestoppt werden. Die Lage sei jedoch auch danach noch extrem angespannt gewesen. 

Ausnahmezustand ausgerufen

Laut den Angehörigen einiger Opfer, sollen ihre Verwandten äußerst brutal umgebracht worden sein. Mehreren von ihnen fehle der Kopf. Präsident Guillermo Lasso erließ als Reaktion auf den schrecklichen Vorfall für 60 Tage den Ausnahmezustand für alle Strafvollzugsanstalten im Land. 

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