Die beste Uhrzeit, um zu Abend zu essen

Wer auf Diät ist, möchte meist nicht später zu Abend essen als 17 Uhr. Familien essen überwiegend gegen 19 Uhr gemeinsam. Doch wann ist eigentlich die perfekte Uhrzeit für ein Dinner und gibt es die überhaupt?

Wann ist die beste Uhrzeit für ein Dinner? (Symbolbild: Getty Images)
Wann ist die beste Uhrzeit für ein Dinner? (Symbolbild: Getty Images)

Durch die Pandemie haben sich bei vielen Leuten auch die Essgewohnheiten geändert. Kam man früher erst spät abends nach der Arbeit heim und aß meist erst gegen 19 oder 20 Uhr zu Abend, ziehen viele heute im Homeoffice ihr Abendessen vor und dinieren meist schon gegen 18 Uhr. Doch was ist eigentlich besser: Dinner um 18 oder um 19 Uhr? Gibt es überhaupt eine perfekte Uhrzeit für ein Abendessen?

Das ist die beste Uhrzeit für ein Abendessen

"Jede Uhrzeit zwischen 18 und 20 Uhr ist eine 'ideale' Uhrzeit für ein Abendessen", erklärt Ernährungsberaterin Tracy Lockwood Beckerman gegenüber der HuffPost. Der Grund dafür ist einfach: Es gibt der Person noch genug Zeit, das Gegessene zu verdauen, bevor man gegen 22 oder 23 Uhr ins Bett geht – vorausgesetzt natürlich, man geht um diese Uhrzeit schlafen.

"Bei Frühaufstehern oder Nachteulen ist es anders. Je länger eine Person auf bleibt, umso größer sind die Chancen, dass sie sich einen Mitternachtssnack gönnt", sagt Beckerman. "Nachteulen sollten ihr Abendessen später zu sich nehmen als Frühaufsteher, um Heißhungerattacken, unnötige Kalorien oder Snacks spät abends zu vermeiden."

Spätes Abendessen verschlechtert den Schlaf

Es spricht nichts gegen einen kleinen Snack kurz vor dem Schlafengehen, doch ein großes Dinner könnte sich schlecht auf den Schlaf auswirken. "Völlegefühl kann den Schlaf negativ beeinflussen und Reflux auslösen", so Beckerman. "Wenn der Magen zu viel Essen verdauen muss und man sich dann hinlegt, kann das zu einem erhöhten Druck auf den Schließmuskel der Speiseröhre führen und zu unangenehmem Speiserückfluss führen."

Spätes Abendessen kann laut Expertin außerdem die Schlafqualität verschlechtern, das Risiko für Entzündungen, nächtliches Schwitzen und Hitzewallungen erhöhen.

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