Kritik an Spahn: Söder gegen Ende der Corona-Notlage

Markus Söder (CSU) kritisiert in einem Interview mit deutschlandfunk mit klaren Worten den Vorschlag des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn (CDU), die Corona-Notlage in Deutschland zu beenden.

Söder bezeichnet den Vorstoß von Spahn geradeheraus als "Fehler". Der Bundesgesundheitsminister hatte sich vor kurzem für das Ende des Notstandes aufgrund der Corona-Pandemie ausgesprochen. Im Gespräch mit Jörg Münchenberg vom deutschlandfunk sagt Söder: "Es ist natürlich jetzt völlig absurd, ein Ende einer epidemischen Lage auszurufen [...]. Das suggeriert ja, dass das Thema gar nicht präsent sei. Das Gegenteil ist der Fall."

Söders Forderungen 

Stattdessen fordert Söder neue Gespräche für bundesweite Corona-Regeln in Deutschland. Die Situation in deutschen Krankenhäusern verschärfe sich, es sei nun nicht an der Zeit, jedes Land in Eigenregie die vierte Welle bekämpfen zu lassen. Er spricht sich außerdem für eine nationale 2G-Regelung etwa bei Konzerten aus. Am Arbeitsplatz müsse der Datenschutz gelockert werden, damit es Arbeitgebern künftig rechtlich möglich ist, Testergebnisse und Impfstatus von ihren Mitarbeitern zu erfragen. 

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