Volksdroge Kaffee: Wie viel ist gesund und wann macht er krank?

Laut einer neuen Studie soll Kaffeekonsum schon nach wenigen Tassen das Herzinfarktrisiko steigern und kann sogar die Gefahr für Totgeburten erhöhen. Ab wann wird der Genuss also bedenklich?

Ganz ohne Kaffee durch den Tag zu kommen, ist für viele kaum vorstellbar. Ab der dritten oder vierten Tasse stellt sich jedoch die Frage, ob zu viel Koffein eine gesundheitsschädigende Wirkungen hat. Das Problem: Unser Volksgetränk Nummer eins enthält mehr als 100 verschiedene Substanzen. Die Wirkungen auf den menschlichen Organismus sind daher sehr komplex und vieles ist noch unerforscht.

Positiv:
- Kaffee unterdrückt Müdigkeit und hilft beim Denken.
- Er mindert das Risiko für Gallensteine.
- Das Herz kann kräftiger und schneller schlagen, gut also für Sportler.
- Kaffee liefert viele Antioxidantien.
- Das Hautkrebsrisiko kann laut Studien sinken.
- Zudem ist er gut für die Leber.
- Und: Durch Kaffee soll das Risiko gemindert werden, an Typ 2 Diabetes zu erkranken.

Doch was ist mit den Zähnen, der Verdauung und dem Blutdruck? Die positiven Wirkungen gelten meist für einen moderaten Konsum. Laut neuesten wissenschaftlichen Studien sind zwei Tassen täglich, also etwa 400 Milliliter unbedenklich. Wird zu viel konsumiert, und das über einen längeren Zeitraum, ist die Gesundheit in Gefahr.

Negativ:
- Kaffee kann zu Reizbarkeit, Unruhe und Schlafstörungen führen.
- Fehlt der Kaffee, kann es zu Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen kommen.
- Kaffeekonsum soll Stresshormone ausschütten.
- Die Röststoffe regen die Magensäurebildung an, was zu Sodbrennen oder Magenbrennen führen kann.
- Kaffee hinterlässt unschöne Verfärbungen auf den Zähnen.
- Für schwangere und stillende Frauen gilt: Die Leber des Ungeborenen kann das Koffein aufgrund der fehlenden Reife nicht schnell abbauen. Hier ist Vorsicht geboten!

Übrigens: Manche Menschen reagiern einfach empfindlicher auf das Koffein als andere. Auch das Alter ist ein entscheidender Faktor.
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