Schuppenflechte: Sparen sich die Kassen an den Kranken gesund?

Medizin-Experten beklagen, dass viele Betroffene nicht die Hilfe bekommen, die ihnen zusteht. In Süddeutschland ist ihre Situation besonders schlecht.

Diese Krankheit ist doppelt unangenehm. Psoriasis, im Volksmund Schuppenflechte genannt, ist nicht nur eine körperliche Belastung, sie stigmatisiert auch viel Betroffene. Die Folge: Viele Kranke leiden auch seelisch unter den rötlichen Hautveränderungen. In Deutschland tritt die Krankheit bei etwa 2,5 Millionen Menschen auf.

Prof. Matthias Augustin, Leiter des Instituts für Versorgungsforschung in der Dermatologie und bei Pflegeberufen am Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, beklagt den Umgang mit ihnen. Besonders in süddeutschen Bundesländern werde „der Einsatz moderner Arzneimittel grundsätzlich in Frage gestellt". Welches reiche Bundesland dabei besonders am Patienten spart und warum das so gefährlich ist, erläutert der Dermatologe im Video.

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