Die schlechtesten Passwörter 2018

Das Sicherheits-Unternehmen Splashdata hat die schlechtesten Passwörter in diesem Jahr ermittelt. Die Einfallslosigkeit ist erstaunlich.



Über 5 Millionen Passwörter ausgewertet

Passwörter von Internet-Nutzern werden regelmäßig entwendet und missbraucht. Kein Wunder, wenn man sich das Ranking der schlechtesten Passwörter 2018 des US-Sicherheitsunternehmens Splashdata ansieht. Bereits zum achten Mal hat das Unternehmen die schlechtesten Passwörter gekürt. Für das Ranking wurden 5 Millionen Zugangsdaten von Nutzern in Nordamerika und West-Europa ausgewertet, die 2018 im Netz geleakt worden sind.

Besonders beliebt: Zahlenkombinationen und Namen

Das fünfte Mal in Folge landete der Klassiker „123456" auf dem ersten Platz. Die Zahlenfolge ist einfach zu merken – aber eben auch einfach zu knacken. Auch auf dem zweiten Platz folgt mit „password" ein gerne verwendetes No-Go.

Ebenfalls beliebt sind Namen als Passwort. Seinen eigenen oder geläufige Namen zu verwenden, ist jedoch nicht empfehlenswert und macht es Hackern leicht. In diesem Jahr schafft es zum ersten Mal „Donald" auf die Liste. Der Vorname des aktuellen US-Präsidenten landete auf Platz 23.

Weitere beliebte, wenn auch einfallslose Begriffe sind „sunshine" (Platz 8), „iloveyou" (Platz 10) „welcome" (Platz 12), „abcdef" (Platz 44) oder „hello" (Platz 68). Nicht verwunderlich, meint SplashData CEO Morgan Slain: "Hacker haben großen Erfolg, wenn sie mit Prominenten-Namen, Begriffen aus Popkultur und Sport und einfachen Tastaturmustern angreifen, weil sie wissen, dass so viele Leute diese leicht zu merkenden Kombinationen verwenden."

Tipps für sichere Passwörter

Kennwörter sollten mindestens aus 12 Buchstaben bestehen und Groß- und Kleinbuchstaben enthalten. Gut zu merken, aber schwer zu knacken: aus den Anfangsbuchstaben eines Satzes gebildete Passwörter. Aus „Mein Lieblingsessen ist Schnitzel mit Pommes" wird „MLiSmP". Ein Passwort sollte außerdem idealerweise Sonderzeichen und Zahlen beinhalten. Als Zahlen sollte jedoch nicht das Geburtsdatum verwendet werden. Es ist außerdem ratsam, für jeden Zugang ein eigenes Passwort zu verwenden. Und zu guter Letzt: Niemals das Passwort aufschreiben!

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