Essen fürs Klima: Mit diesem Ernährungsplan retten wir die Erde

Die Landwirtschaft ist der größte Klimasünder. Wie müssen wir uns ernähren, damit wir weniger CO2 produzieren? Das Video zeigt den idealen Speiseplan.


Wie viel klimaschädliche Gase stecken in unserem täglichen Essen? Ein Drittel des von allen Menschen weltweit produzierten CO2 geht auf das Konto unserer Ernährung. In Deutschland sind es jedes Jahr 164 Millionen Tonnen. Das ist mehr als der Verkehr auf unseren Straßen produziert. 40,7 Prozent der Gase durch Essen entsteht allein durch das Fleisch auf unseren Tellern.

Ein tierisches Problem
Jeder von uns isst durchschnittlich 60 Kilogramm Fleisch pro Jahr, was einem halben Schwein entspricht. Um die Tiere zu füttern, braucht es Mengen an Getreide. Dafür werden weltweit unzählige Wälder und Wiesen in Äcker umgewandelt, auf denen in erster Linie Soja für Rinder angebaut wird. Das Ergebnis: Ein Menü mit einem Hamburger aus Fleisch braucht fast achtmal so viel Ackerfläche wie eine Portion Nudeln mit Tomatensoße.

Rinder und ihre Abgase
Hinzu kommt: Während ein Rind verdaut, entsteht Methangas, das die Erde 21-mal so stark aufheizt wie die gleiche Menge CO2. Alle 40 Sekunden rülpst eine Kuh etwas davon aus. Ihre hinteren Abgase dazugerechnet, lässt sie im Jahr rund 140 Kilogramm Methan entweichen. Stickstoffhaltiger Dünger ist ein weiters Problem: Er setzt Lachgas frei, das mehr als 300-mal so schädlich wie Kohlendioxid ist.

Die größten Klimakiller
Dass Butter problematisch für das Klima ist, liegt an der Herstellung. Es braucht dafür viel Milch, produziert von vielen Kühen, für die wiederum jede Menge Futterproduktion nötig ist. Für Käse gilt die Regel: Je weniger Fett er enthält, desto klimafreundlicher ist er. Was aber hat eine bessere Bilanz? Bei der Produktion von frischem Gemüse fallen im Schnitt nur 0,15 Kilo CO2-Äquivalente an. Unter den Grundnahrungsmitteln hat Gemüse damit die besten Werte.

Erste Schritte
Essen Sie Fleisch am besten nur noch aus biologischer Aufzucht und das mit großem Genuss, weil es seltener pro Woche auf Ihrem Speiseplan steht. Und führen Sie drei vegetarische Tage pro Woche ein.



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