Was fehlender Sex mit dem männlichen Körper macht

Über einen längeren Zeitraum keinen Sex zu haben, ist wohl für niemanden eine Wunschvorstellung. Aber damit nicht genug: Es halten sich hartnäckig die verschiedensten Mythen über angebliche gesundheitliche Risiken, die mit der dauerhaften Abstinenz einhergehen sollen. Aber was ist wirklich dran?



Die erste populäre Vermutung ist, dass sich die Geschlechtsorgane selbst durch zu lange Untätigkeit verändern könnten. So wie ein Muskel, der zu wenig Training erfährt. Das klingt zunächst einmal ziemlich verwegen und konsturiert, aber Urologe Dr. med. Christoph Pies bestätigt, dass die Schwellkörper im männlchen Penis verkümmern können, wenn sie über einen langen Zeitraum nicht beansprucht und daher zu wenig durchblutet werden. Das ist ja schon mal ein Knaller!

Wie steht es um den viel zitierten Samenstau? Zumindest nicht in dem Sinne, dass die Hoden unter der zunehmenden Last anschwellen würden. Einen Teil der überflüssigen Spermien kann der Körper sebst wieder abbauen - und alles andere bahnt sich seinen Weg nach draußen. Zum Beispiel als spontaner nächtlicher Samenerguss.

Zu wenig Sex ist tatsächlich ein Gesundheitsrisiko

Aber jetzt kommt's. An dem Gerücht, zu wenig Sex sei schlecht für die Gesundheit, ist tatsächlich etwas dran. Zumindest für den Mann, denn bei dem steigt durch die sexfreie Zeit das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken. Wenn es noch eines Ansporns bedurft hätte, sich mal wieder etwas Zeit zu zweit zu nehmen, liebe Herren, hier wäre einer.

Regelmäßiger Sex ist überhaupt so ziemlich das Beste, was Mann für seine Gesundheit tun kann. Zum einen stärkt er mit zwei- bis dreimal Sex pro Woche nachweislich sein Immunsystem, zum anderen tut er auch viel für die seelische Gesundheit. Sex schüttet im Körper Glückshormone aus und hemmt im Gegenzug die Bildung von Stresshormonen. Da läst sich ohne Weiteres von einer klassischen Win-win-Situation sprechen.

Immer noch nicht vollständig überzeugt? Das Video zeigt noch weitere gute Gründe für regelmäßigen Sex.

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