Können Grippe-Impfungen das Alzheimer-Risiko senken?

Auf der diesjährigen Alzheimer's Association International Conference wurde berichtet, dass Grippe- und Pneumokokken-Impfungen auf kognitive Krankheiten wie Alzheimer vorbeugend wirken und selbst bei genetisch bedingter Krankheit das Risiko eines Ausbruchs verringern könnten.


Zwei neue Alzheimer-Studien haben ergeben, dass einige Impfungen positive Auswirkung auf kognitive Krankheiten haben und das schon bei einmaligem Gebrauch. Bestätigen sich die vorläufigen Ergebnisse, würde dies einen großen Schritt in der Alzheimer-Forschung bedeuten.

Reduzierung um bis zu 30 Prozent

Eine einmalige Grippe-Impfung habe bei den Studienteilnehmern das Risiko einer Alzheimer-Erkrankung um 17 Prozent reduziert. Eine regelmäßige Medikamenten-Einnahme - insbesondere in jungen Jahren - könnte virale Infektionen vorbeugen, die Auswirkungen auf die Entzündungswege und das Immunsystem haben. Auf diesem Wege würde das Risiko einer kognitiven Krankheit minimiert. Probanden, die in einer Langzeitstudie Pneumokokken-Impfungen erhielten, zeigten im Alter von 65 bis 75 um eine bis zu 30 Prozent geringere Chance, an Alzheimer zu erkranken.

In den nächsten Jahren werden weitere Studien erfolgen, die die Beobachtungen bestätigen sollen. Alle Informationen auch im Video.
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