Corona-Pandemie: besonderes Konzept in Tübingen

Die baden-württembergische Stadt Tübingen geht in der Corona-Pandemie eigene Wege: In Orientierung an die Maßnahmen in Schweden führt sie einige besondere Vorkehrungen ein, um Risikogruppen besser zu schützen.

Boris Palmer, der Oberbürgermeister Tübingens hat gegenüber der "Bild" erklärt, dass die Stadt sich während der zweiten Corona-Welle stärker am schwedischen Konzept zur Eindämmung der Pandemie orientieren möchte. Dabei stehe "Eigenverantwortung und besonderer Schutz der Alten" im Mittelpunkt.

Besondere Maßnahmen für Risikogruppen

Aus diesem Grund appelliert Tübingen an alle älteren Einwohner, nicht den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen und stattdessen – wenn möglich – das Fahrrad zu nehmen oder ein Sammeltaxi zu nutzen. Des Weiteren habe man gesonderte Einkaufszeiten für Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen eingeführt. Von 9:30 bis 11:00 Uhr sollen überwiegen ältere Menschen in die Supermärkte.

Darüber hinaus arbeite Tübingen daran, Mitgliedern von Risikogruppen kostenlose FFP2-Masken zu gewähren, welche einen stärkeren Schutz vor einer Infektionen bieten sollen.

Die wichtigsten Infos zeigt auch das Video.

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