Lkw als Waffe: Die neue Terror-Strategie der Islamisten

Bei den letzten Anschlägen setzten islamistische Attentäter immer häufiger Fahrzeuge als Waffe gegen wehrlose Passanten ein. Dahinter steckt eine perfide Terrorstrategie.

Stockholm, Berlin, Nizza: Das Muster des Schreckens ist immer gleich. Ein Attentäter kapert einen Lkw und rast damit in eine Menschenmenge. Sein einziges Ziel ist es, so viel Tod und Leid wie möglich anzurichten. Anschließend rühmt sich die Terrormiliz IS für den Anschlag, obwohl sie den Attentäter vielleicht niemals lebendig zu Gesicht bekommen hat.

Terrorexperten wissen schon seit längerem, dass islamistische Terroristen ihre Strategie nach den Anschlägen vom 11. September geändert haben. Während die Flugzeug-Anschläge auf das World Trade Center im Jahr 2001 noch minutiös geplant und durchgeführt werden mussten, funktioniert die neue Vorgehensweise denkbar einfach. Die Terroristen von heute benötigen keine Ausbildung oder ausgeklügelte Anleitung.

Sie erzielen mit geringem logistischen Aufwand maximale Aufmerksamkeit: So wurden allein im Jahr 2015 im israelisch-palästinensischen Konflikt über 50 Anschläge mit Fahrzeugen verübt. Bis heute starben weltweit fast 600 Menschen durch Terrorattacken, bei denen Lkws oder Pkws wie eine Art Waffe eingesetzt wurden. Wo diese schlimme Strategie entwickelt wurde und mit welchen Mitteln sich die betroffenen Gesellschaften dagegen zur Wehr setzen, erklärt das Video.
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