EU-Bürger dürfen nach Brexit in Großbritannien bleiben

Gute Nachrichten aus Brüssel: Theresa May hat zugesichert, dass Großbritannien nach dem EU-Austritt keinen im Land ansässigen EU-Bürger ausweisen wird. Mit dieser Aussage hat sie vielen Menschen eine große Sorge genommen.

In Großbritannien leben etwa 3,2 Millionen EU-Bürger aus anderen Mitgliedstaaten. Die britische Premierministerin sagte am Donnerstag beim EU-Gipfel, dass diejenigen, die bis zu einem bestimmten Stichtag fünf Jahre in Großbritannien gelebt haben, nach dem Brexit einen neuen Status erhalten: und zwar "Ansässige EU-Bürger". Damit wären auch Ansprüche in der Renten- und Sozialversicherung gesichert.

Wer die fünf Jahre noch nicht voll hat, soll zumindest die Chance auf ein dauerhaftes Bleiberecht bekommen. Die Angst vor einer Vertreibung ist somit vorerst ausgeräumt. Das Angebot ist Teil der beginnenden Brexit-Verhandlungen, die nun offiziell begonnen haben und bis Ende März 2019 andauern werden.

Angela Merkel lobt das May-Angebot: Das sei ein "guter Anfang", sagte die Kanzlerin in Brüssel. Merkel betonte, es gebe bei den Verhandlungen noch zahlreiche offene Punkte: etwa finanzielle Fragen oder das Verhältnis Großbritanniens zur Republik Irland.

"Wir haben hier noch viel zu tun bis Oktober", so die Kanzlerin.
"Wir haben hier noch viel zu tun bis Oktober", so die Regierungschefin.
Angebot ist Teil der Brexit-Verhandlungen, die Anfang der Woche offiziell begonnen hatten und Ende März 2019 zum Austritt Großbritanniens aus der EU führen
Das Angebot ist Teil der Brexit-Verhandlungen, die Anfang der Woche offiziell begonnen hatten und Ende März 2019 zum Austritt Großbritanniens aus der EU führen sollen.
Das Angebot ist Teil der Brexit-Verhandlungen, die Anfang der Woche offiziell begonnen hatten und Ende März 2019 zum Austritt Großbritanniens aus der EU führen sollen.
Das Angebot ist Teil der Brexit-Verhandlungen, die Anfang der Woche offiziell begonnen hatten und Ende März 2019 zum Austritt Großbritanniens aus der EU führen sollen.
Das Angebot ist Teil der Brexit-Verhandlungen, die Anfang der Woche offiziell begonnen hatten und Ende März 2019 zum Austritt Großbritanniens aus der EU führen sollen.

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