Was steckt hinter der Kettensäge-Attacke von Schaffhausen?

50-jähriger Mann verletzt in Schaffhausen mit einer Motorsäge mehrere Personen. Die Polizei äußert sich zum mutmaßlichen Täter. Der ist auf der Flucht.

Um 10.39 Uhr ging bei der Schweizer Polizei der erste Notruf ein: Anrufer meldeten, dass ein Mann mit einer Kettensäge in der Altstadt von Schaffhausen Jagd auf Menschen mache. Die Polizei leitete daraufhin unmittelbar einen Großeinsatz ein. Die Bilanz bisher: Fünf verletzte Menschen, davon einer schwer, und ein Täter auf der Flucht.

Nach letzten Erkenntnissen traf die Attacke Mitarbeiter und Kunden einer Filiale des Schweizer Versicherungskonzerns CSS, die sich in einem Gebäude in der Altstadt befindet. Die Polizei sucht nach einem 50 Jahre alten Mann, der etwa 1,90 Meter groß sein soll. Das Fluchtauto, ein weißer VW Caddy, wurde bereits sichergestellt. Die Motorsäge soll sich noch im Besitz des Mannes befinden.

Wie die Schweizer Polizei bei einer Pressekonferenz am Nachmittag sagte, sei der Täter den Behörden nicht unbekannt. Er soll im Wald leben und gilt als latent aggressiv. In der Vergangenheit kam er bereits mit dem Gesetz in Konflikt: Laut Behörden ist er zweifach wegen illegalem Waffenbesitz vorbestraft. Über mögliche Motive des Amoklaufs äußerste sich die Polizei nicht.
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