Der Diesel-Gipfel: Neue Software soll's richten

Werden Diesel von der Straße gejagt? Autokonzerne und Autofahrer erwarteten mit Spannung den Ausgang des Diesel-Gipfels: Am Abend wurden die Ergebnisse bekannt gegeben.


Es ging um viel bei dem Gipfel zwischen Bundesregierung und Autobauern: Millionen Diesel-Autos in Deutschland sind betroffen, weil sie mehr Schadstoffe ausstoßen als es die Richtwerte vorsehen und damit die Gesundheit der Bürger und die Umwelt gefährden. Manche Städte wollen deshalb Fahrverbote einführen. Jetzt richteten sich alle Augen in banger Erwartung auf die Entscheider in Berlin: Dürfen Diesel bald nicht mehr auf die Straße?

So sieht der Kompromiss aus
Diesel-Besitzer dürfen vorsichtig aufatmen: Zunächst einmal sollen mehr als 5 Millionen Autos nur mit Software nachgerüstet werden. Das betrifft neuere Fahrzeuge der Emissionsklassen Euro 5 und 6. Verkehrsminister Dobrindt betonte noch mal: Pauschale Fahrverbote wollte man bei diesen Verhandlungen vermeiden. Umweltverbände schlagen hingegen Alarm, weil genau das der Knackpunkt ist: Der Kompromiss geht nicht weit genug. Was mit Diesel-Autos der Klasse Euro 4 passiert und was Dobrindt noch zum Gipfel zu sagen hat: im Video.
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