Mehrere Hundert Tote: Schweres Erdbeben erschüttert Mexiko

Das Beben der Stärke 7,1 traf besonders den Bundesstaat Morelos und die Hauptstadt Mexiko Stadt. Mehrere Gebäude stürzten ein, darunter auch eine voll besetzte Schule.

Präsident Enrique Peña Nieto hat für die mexikanische Hauptstadt den Notstand ausgerufen. In der Neun-Millionen-Metropole bebte die Erde am Dienstag nach Augenzeugenberichten mehrere Minuten lang. Es spielten sich schreckliche Szenen ab. Menschen verließen fluchtartig die Gebäude und sahen, wie Häuser unter den Erdstößen in Sekundenbruchteilen in sich zusammenklappten. Darunter war auch die Grundschule „Enrique Rebsamen", in der zur Zeit des Bebens viel Schüler waren. Nach letzten Meldungen kamen mindestens 20 der Kinder ums Leben, nach 30 weiteren sowie acht Erwachsenen wird noch gesucht.

Das Unglück fällt genau auf den 32. Jahrestag des schwersten Bebens in der Geschichte des Landes. Bei der Erdbebenkatastrophe von 1985 verloren etwa 10.000 Menschen ihr Leben. Erst vor einer Woche hatte ein Erdstoß der Stärke 8,2 im Süden des Landes etwa 90 Opfer gefordert. Die Mexikaner sind den Umgang mit der Gefahr gewöhnt: In Mexiko Stadt fand nur wenige Stunden vor der jetzigen Katastrophe eine große Erdbebenübung statt. Auch deshalb liefen die Rettungsmaßnahmen am Dienstag sehr schnell an.
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