Terroranschlag: New York entgeht knapp einer Katastrophe

In einem Tunnel nahe der U-Bahnstation Times Square detonierte mitten im Berufsverkehr ein Sprengsatz. Dabei sollen der Täter und drei weitere Personen verletzt worden sein. Die Sprengladung hatte wohl nicht richtig gezündet.

Schock in den Morgenstunden: Um 7:30 Uhr Ortszeit explodierte in einer unterirdischen Passage in New York zwischen den U-Bahnstationen „Times Square" und „Port Authority" eine Bombe. In unmittelbarer Nähe des Explosionsortes befindet sich ein belebter Busbahnhof. Wie die Feuerwehr mitteilte, kamen dabei neben dem Verursacher drei weitere Menschen zu Schaden. Den mutmaßlichen Attentäter identifizierte die Polizei als einen 27-jährigen Immigranten aus Bangladesch namens Akayed Ullah. Er soll einen Gürtel mit einer Rohrbombe und einer relativ primitiven Zündung getragen haben und wurde bei dem Anschlag am schwersten verletzt.

Nach einem Bericht der New York Post soll der Sprengsatz nur teilweise oder zu früh explodiert sein. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio sprach in einer ersten Stellungnahme von einem versuchten Terrorakt, der glücklicherweise fehlgeschlagen sei. Dem mutmaßlichen Attentäter wurde nach der Explosion von den Polizeikräften die Sprengweste abgenommen. Er soll nach Angaben aus dem Umfeld der New Yorker Polizei ein Anhänger der Terrororganisation „Islamischer Staat" sein und allein gehandelt haben. Ein Video, das auf Twitter kursiert, zeigt den Moment der Explosion.

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