Verkauf an Chinesen: C&A reagiert auf Medienbericht

Nach Gerüchten von Insidern plant die Eigentümerfamilie Teile des Unternehmens an Investoren aus Fernost zu verkaufen. Jetzt hat der Modekonzern auf den Bericht von Spiegel-Online reagiert.

Steht die deutsche Traditionsmarke vor dem Ausverkauf? Die Textilkette C&A ist seit ihrer Gründung im Jahr 1841 im Besitz der Familie Brenninkmeijer. Der streng katholische Klan soll heute etwa 1000 Mitglieder groß sein, viele haben einen niederländischen Pass. Zu dem Modekonzern, dessen Kernmarkt noch immer Deutschland ist, gehören weltweit 1.500 Filialen. Die zunehmende Konkurrenz an Online-Händlern und Billigketten macht C&A jedoch zunehmend zu schaffen.

Wie Spiegel-Online aus „Insiderkreisen" erfahren haben will, soll die „C&A-Eigentümerfamilie Brenninkmeijer einen Verkauf des Modeunternehmens an Interessenten aus China planen". Die Cofra-Holding, unter deren Leitung das Unternehmen steht, wollte die Meldung konkret weder bestätigen noch dementieren. Räumte jedoch ein, dass man in der jetzigen Situation „verschiedene Wege auslote, um in Wachstumsmärkten wie China und im Digitalen Fahrt aufzunehmen". Dazu könnten auch „Partnerschaften und externe Beteiligungen gehören". Weitere Informationen finden Sie im Video.
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