Liftpanne in Österreich: Spektakuläre Rettung am Kreischberg

Mehr als 150 Wintersportler wurden aus einem defekten Skilift befreit. Sogar das Österreichische Bundesheer musste anrücken.

Auslöser war ein Lagerschaden im Rosenkranz-Sessellift an der Bergstation des beliebten Skigebietes. Der Lift zieht die Skifahrer von 1700 auf über 2100 Meter hinauf. Der voll besetzte Lift stand am Montag gegen 14:30 Uhr plötzlich still. Die Verantwortlichen leiteten schnell die Rettung der Wintersportler ein, da eine Reparatur des Skilifts zu lange gedauert hätte.

Für die dreistündige Rettungsaktion rückten Bergretter aus mehreren Orten an. Das Österreichische Bundesheer, die Polizei und der ÖAMTC stellten sechs Hubschrauber zur Verfügung. Die letzten Liftgäste wurden mit Einbruch der Dunkelheit aus ihrer misslichen Lage befreit.

Einen ähnlichen Vorfall am Rosenkranzlift gab es schon einmal im Jahr 2009. „Natürlich machen wir uns über eine Erneuerung Gedanken, konkret fixierte Pläne für einen neuen Lift gibt es aber noch nicht", sagt Geschäftsführer Karl Fussi. Am Wochenende könnte der defekte Lift bereits wieder in Betrieb gehen.

Der Vorfall stieß international auf ein großes Medienecho. Selbst englischsprachige und arabische Sender berichteten über die gelungene Rettungsaktion - nicht zuletzt wegen der spektakulären Bilder im Video. So könnte sich das Debakel letztlich sogar als Werbung für den Snowpark Kreischberg erweisen.
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