Rassistisch oder notwendig: Streit um Aufnahme-Stopp der Essener Tafel

Eine Entscheidung der Essener Tafel sorgte in dieser Woche bundesweit für Aufsehen. Der Vorsitzende verkündete, dass vorerst nur noch Deutsche als Neukunden aufgenommen werden. Damit löste er eine heftige Diskussion aus.


Seit 2015 sei der Ausländeranteil von 29 auf 75 Prozent gestiegen. Somit habe ein Verdrängungsprozess stattgefunden, lautet die offizielle Begründung. "Deutsche Omas" hätten sich unwohl und vertrieben gefühlt, hatte der Vorsitzende Jörg Sartor erklärt. Eine Entscheidung der Essener Tafel, die bundesweit für Aufsehen sorgte. Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) zeigte sich verständnisvoll für dieses Vorgehen. Doch damit verstoße nach Ansicht mancher Experten die Tafel gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Das Handeln sei moralisch verwerflich und sogar rechtswidrig.
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