GroKo steht: Union und SPD unterzeichnen Koalitionsvertrag

Damit ist der Weg für die Bildung einer neunen Bundesregierung frei. Sie soll eine "Große Koalition für die kleinen Leute" werden.

Etwa ein halbes Jahr hat es gedauert. Jetzt ist die Hängepartie so gut wie vorbei: Die Parteichefs der drei alten und neuen Regierungsparteien unterschrieben in Paul-Löbe-Haus des Bundestags das Papier, das die Richtung des Landes in den nächsten dreieinhalb Jahren bestimmen soll. "Sehr viel Arbeit liegt vor uns," kommentierte Angela Merkel die Marschrute für diese Zeit.

Nach Maßgabe der Bundeskanzlerin soll die Legislaturperiode dazu genutzt werden, dass der "Wohlstand unseres Landes bei allen Menschen ankommt". Ihr Ziel sei es, die Lebensbedingungen im Land anzugleichen. Laut CSU-Chef Seehofer habe es noch nie einen Koalitionsvertrag mit einer so großen "sozialen Dimension" gegeben.

Ein zweiter Schwerpunkt des neuen Kabinetts soll die Europapolitik sein. Mit einem "neuen Aufbruch" will die Kanzlerin" für eine stabilere Eurozone wagen. Dazu soll mehr Geld in den Haushalt der EU fließen. Für Merkel eine sinnvolle Investition: "Denn Europa ist der Garant dafür, dass wir überhaupt eine Stimme in einer zunehmend unruhiger werdenden Welt haben." Mehr Informationen finden Sie im Video.
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