Haftantritt: Mehr als fünf Jahre für Inaki Urdangarin

Wegen illegaler Machenschaften wandert der Schwager des spanischen Königs ins Gefängnis.

Fünf Jahre und zehn Monate muss der Ehemann von Infantin Cristina wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder nun hinter Gitter. Damit kommt zum ersten Mal ein direkter Angehöriger der Königsfamilie in Haft. Der 50-Jährige wird seine Strafe im Gefängnis von Brieva in Ávila, nordwestlich von Madrid absitzen. Der ehemalige Handball-Profi soll zwischen 2004 und 2006 etwa sechs Millionen Euro veruntreut haben.

Auch Ehefrau Cristina, die Schwester von König Felipe, wurde angeklagt und der Beihilfe zum Steuerbetrug bezichtigt, jedoch freigesprochen. Das Paar hatte sich 1996 bei den Olympischen Spielen in Atlanta kennengelernt und im September 1997 geheiratet. Die Finanzaffäre um Urdangarin hat das Verhältnis zum Königshaus stark in Mitleidenschaft gezogen und das Image der spanischen Royals getrübt.

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