Invasionspläne: Trump wollte in Venezuela einmarschieren

Der US-Präsident soll mit dem Gedanken gespielt haben, die Unruhen in dem südamerikanischen Land mit einem Militärschlag zu beenden.

Monatelang gab es in Venezuela schwere Massenproteste aufgrund der katastrophalen Versorgungslage und hohen Kriminalitätsrate. Dabei starben über 120 Menschen. Wie nun bekannt wurde, soll US-Präsident Donald Trump erstmals im August 2017 davon gesprochen haben, den venezolanischen Präsidenten Nicolas Madura durch eine Invasion abzusetzen. Seine Berater rieten ihm von diesem Vorhaben dringend ab, darunter der damalige Außenminister Rex Tillerson und der damalige Sicherheitsberater Herbert Raymond McMaster.

Trotzdem wollte Trump an seinen Plänen festhalten. Das Weiße Haus hat bisher zu den nun öffentlich gewordenen Invasionsplänen geschwiegen. Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro hat dagegen zu mehr Wachsamkeit aufgerufen und sieht sich in seinem Verdacht bestätigt, dass die USA einen Militärangriff planten, um an Venezuelas Ölreserven zu gelangen.

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