Ex-Anwalt belastet US-Präsidenten: Wird es jetzt doch eng für Trump?

Michael Cohen, Trumps "rechte Hand" im Wahlkampf, scheint sich Sonderermittler Robert Mueller als Kronzeuge anzubieten und bringt den US-Präsidenten in Bedrängnis.

In der Schweigegeld-Affäre um Pornodarstellerin Stormy Daniels gerät Donald Trump durch eine Gerichtsaussage seines ehemaligen engen Mitarbeiters Michael Cohen schwer unter Druck. Der US-Präsident soll demnach – entgegen anders lautender Beteuerungen – von der Zahlung in Höhe von 130.000 Dollar nicht nur gewusst haben, er soll sogar deren Auftraggeber gewesen sein. Cohen gab zu Protokoll, er habe das Geld "auf Aufforderung eines Kandidaten" ausgezahlt „mit der Intention, die Wahl zu beeinflussen".

Daraus entsteht Donald Trump ein schwerwiegendes Problem. Wenn Michael Cohen für die Schweigegeldzahlung wegen verdeckter Wahlkampffinanzierung verurteilt wird, dürfte auch der Präsident als Auftraggeber nicht ungeschoren davonkommen. Zwar schützt ihn sein Amt vorerst vor Strafverfolgung, aber zumindest dürften die Rufe nach einem Amtsenthebungsverfahren wieder deutlich lauter werden.

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