Waldbrand nahe Berlin: Drei Brandenburgische Dörfer evakuiert

Die Trockenheit der letzten Monate verursachte einen riesigen Waldbrand in Brandenburg. Mehr als 500 Menschen mussten wegen des Feuers ihre Häuser verlassen.


Am Donnerstagnachmittag brach das Feuer im Südwesten Brandenburgs aus und breitete sich schnell auf 400 Hektar aus - das entspricht einer Fläche von mehr als 500 Fußballfeldern. Durch den Südwestwind reichten die Rauchschwaden sogar bis nach Potsdam und Berlin. Die Löscharbeiten wurden durch Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg, die sich im Wald befinden, stark erschwert. Es gab mehrere Explosionen.

Die rund 600 Einsatzkräfte konnten den Waldbrand am Freitagmorgen glücklicherweise stark eindämmen. „Weite Teile sind unter Kontrolle", sagte Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter. Die Bewohner der drei evakuierten Dörfer Frohnsdorf, Klausdorf und Tiefenbrunnen, die sich südlich von Potsdam befinden, werden vermutlich noch am heutigen Tag in ihre Häuser zurückkehren können.

Dennoch gibt es weiterhin mehrere Glutnester. Die Arbeiten werden vermutlich noch mehrere Tage andauern. Das Feuer wirkte sich auch auf den Bahnverkehr aus, Fahrgäste mussten auf Busse umsteigen. Im Flugverkehr kam es bislang zu keinen Beeinträchtigungen.
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