Im Cyberkrieg mit dem Westen: Starke Vorwürfe gegen Russland

Großbritannien beschuldigt den russischen Militärgeheimdienst GRU, weltweit für eine Serie von Angriffen auf Computernetzwerke verantwortlich zu sein. Darunter fällt auch der Bundestag.

Was haben die Welt-Anti-Doping-Agentur, die ukrainischen Verkehrsbetriebe, die Präsidentschaftswahlen in den USA und der Deutsche Bundestag gemeinsam? Ihre Datennetze wurden in den letzten Jahren alle zum Ziel für Cyberattcken von Gruppierungen mit Namen wie "Sandworm", "Fancy Bear" oder "APT 28".

Die Folgen waren zum Teil verheerend. So musste der Bundestag nach Bekanntwerden des Hacks Teile seiner IT austauschen. Wie groß der Schaden durch die entwendeten Informationen ist - die Angreifer konnten unter anderem in das Netz des Außen- und Verteidigungsministeriums einklinken -, lässt sich dabei gar nicht abschätzen.

Schon lange gibt es Spekulationen über eine Verbindung der Hackergruppen nach Russland. Jetzt behauptet die britische Regierung mit Hinweis auf Ermittlungen des "National Cyber Security Centre" Beweise dafür gefunden zu haben. Demnach deuten die Fakten auf den russischen Militärgeheimdienst GRU als Strippenzieher hinter den Cyberattacken.

Was der britische Verteidigungsminister Gavin Williamson Russland vorwirft und wie Moskau darauf reagiert, sehen Sie im Video.

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