Trump zum Klimabericht: „Das glaube ich nicht.“

US-Präsident Donald Trump stellt den aktuellen Klimabericht seiner eigenen Regierungs-Behörden in Frage.



Bereits während seines Wahlkampfes im Jahr 2016 hatte Trump immer wieder betont, dass der Klimawandel etwas sei, wovon er nichts halte. Bis heute ist er nicht davon zu überzeugen, dass die Erderwärmung auf menschliches Handeln zurückgeht – nicht einmal von den eigenen Leuten. Den aktuellen Klimabericht seiner Regierung, in dem die Folgen der starken Erderwärmung und des dramatisch verlaufenden Klimawandels diskutiert werden, habe er zwar „in Teilen gelesen", doch der darin formulierten Schlussfolgerung, der Ausstoß von Treibhausgasen müsse massiv reduziert werden, um massive Folgekosten für die US-Wirtschaft zu vermeiden, möchte Trump nicht folgen. Sein eindeutiger Kommentar: „Das glaube ich nicht."

400 Milliarden Dollar in drei Jahren

Damit macht der US-Präsident die zentrale Warnung des Klimareports mit einem kurzen Satz zunichte. Seiner Ansicht nach seien die Klimawerte vollkommen in Ordnung. Dass der Klimawandel auch Einfluss auf die wirtschaftlichen Erfolge der USA hat, scheint den Präsidenten kalt zu lassen. Dabei haben Wissenschaftler errechnet, dass allein die Naturkatastrophen der letzten drei Jahre in den USA Kosten in Höhe von rund 400 Milliarden Dollar verursacht haben. Laut Expertenmeinung dürften die in Zukunft drohenden wirtschaftlichen Verluste in einigen Brachen auf mehrere Hundert Milliarden Dollar pro Jahr hinauslaufen.
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