Trump und Russland: Was passiert mit Muellers Bericht?

Fast zwei Jahre liefen die Sonderermittlungen zur Beeinflussung des US-Wahlkampfs 2016. Jetzt ist der Bericht abgeschlossen – was passiert damit?


Wurde die US-Präsidentschaftswahl 2016 entschieden durch geheime Absprachen zwischen Donald Trump und seinem Team und der russischen Regierung? Nicht wenige wünschten und wünschen sich, dass dieses Thema Donald Trump zum Verhängnis wird. Im Mai 2017, also ein halbes Jahr nach der Wahl im November 2016, begann Ex-FBI-Chef und Sonderermittler Robert Mueller mit den Nachforschungen zu der brisanten Frage. Jetzt hat er seinen Bericht beendet und an Justizminister William Barr weitergegeben. Was darin steht, weiß noch niemand – auch das Weiße Haus ist nach eigenen Angaben nicht über den Inhalt informiert.

Die Entscheidung darüber, wie viel von dem vertraulichen Bericht der Kongress und die Bevölkerung zu lesen bekommen, liegt nun beim Justizminister. Die Demokraten fordern, Muellers Ergebnisse zu veröffentlichen. Ihr Fraktionschef im Senat, Chuck Schumer, warnte davor, das Weiße Haus eingreifen zu lassen, wenn es darum geht, die Informationen zugänglich zu machen.

Der US-Präsident selber gibt sich bisher gelassen. Trump nannte die Untersuchung in der Vergangenheit des Öfteren eine "Hexenjagd" und bestreitet bis heute jegliche verdeckte Zusammenarbeit mit Russland. Seine Erklärung, warum er die Wahl gewann, ist eine andere: siehe Video.


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