Außergewöhnlicher Vorgang: Japanischer Kaiser tritt zurück

Der Tenno dankt nach mehr als 30 Jahren ab und übergibt das Amt an seinen Sohn. Der 85-jährige Akihito ist der 125. Kaiser Japans, der ältesten Erbmonarchie der Welt.


Für gewöhnlich ist eine Übergabe zu Lebzeiten nicht vorgesehen, eine Amtszeit endet erst mit dem Tod des Monarchen. Doch das japanische Parlament gestattete Akihito per Sonderdergesetz, sich noch zu Lebzeiten zurückzuziehen, worum er aus gesundheitlichen Gründen gebeten hatte. Kronprinz Naruhito übernimmt am heutigen Dienstag die Amtsgeschäfte.

Sein politischer Einfluss geht gegen Null: Laut demokratischer Nachkriegsverfassung von 1946 übernimmt der Tenno lediglich repräsentative Aufgaben. Akihito war der erste japanische Monarch, der nicht als "Gottkaiser" den Thron bestieg.

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