50 Wochen Gefängnis für Wikileaks-Gründer

Weil er gegen die Kautionsauflagen in Großbritannien verstoßen hatte, wurde Assange jetzt vor einem Gericht in London verurteilt.


Julian Assange, der Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks, ist zu einer Haftstrafe von 50 Wochen verurteilt worden. Dem gebürtigen Australier wurde vorgeworfen, mit seiner Flucht in die Botschaft Ecuadors gegen die Auflagen verstoßen zu haben. Das politische Asyl wurde jedoch aufgehoben. Am 11. April konnte Assange von der britischen Polizei festgenommen werden. Er war 2012 in die diplomatische Vertretung geflüchtet.

Die Richterin sagte bei der Urteilsverkündung, Assange habe seine "privilegierte Stellung ausgenutzt", um sich über das Recht hinwegzusetzen. Assange muss nun mit Gerichtsverfahren in drei Ländern rechnen: Großbritannien, Schweden und den USA.
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