Rendsburg: 20 Verletzte nach Zugunglück

Bei einem Zusammenstoß in Alt Duvenstedt bei Rendsburg sind am frühen Morgen viele Menschen verletzt worden.



Gegen 4:30 Uhr ist in der Nähe von Rendsburg in Schleswig-Holstein ein Regionalzug in einen auf den Gleisen stehenden Lkw gefahren. Nach Angaben der Polizei wurden dabei mindestens 20 Menschen verletzt, einige davon schwer. Infolge des Unglücks wurde die Bahnstrecke vorübergehend gesperrt, da der Zug nach dem Aufprall aus den Gleisen gesprungen war und Teile der Oberleitung abgerissen hatte. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen war der Sattelschlepper auf einer Bahnüberquerung liegengeblieben.

Der Fahrer konnte sich mit einem Sprung retten

Offenbar konnte der Fahrer den Motor nicht mehr starten, um das Fahrzeug von den Gleisen zu schaffen. Der fünfachsige Lkw transportierte eine große Arbeitsmaschine mit Kettenantrieb. Der Lokführer des Regionalzuges versuchte umgehend eine Notbremsung einzuleiten, den Zusammenstoß konnte er jedoch nicht mehr verhindern. Der Zug verlor den Kontakt zum Gleis und kam erst 200 Meter nach der Unfallstelle zum Stehen. Der Lkw-Fahrer konnte sich mit einem Sprung aus dem Fahrerhaus retten, der Lokführer musste mithilfe der Feuerwehr aus seinem Führerstand befreit werden. Die Instandsetzungsarbeiten dauern vermutlich bis Sonntag an.

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