Drama in Passau: Tod durch Armbrust

In der bayerischen Stadt Passau sind am Wochenende drei Menschen durch eine Armbrust ums Leben gekommen. Die Todesumstände sind äußerst mysteriös.



In Passau wurden am Samstag in einer Pension drei Leichen gefunden. Ein Zimmermädchen entdeckte die leblosen Körper zweier Frauen, beide Anfang 30 und den eines Mannes, Anfang 50. Noch immer ist unklar, was in Zimmer 20 der kleinen Pension geschah, doch es werden immer mehr unheimliche Details bekannt. Klar ist, dass die drei Menschen offenbar durch eine Armbrust gestorben sind. An allen drei Leichen fand die Polizei mehrere Pfeile in Köpfen und im Brustbereich.

Die drei Personen wirkten unauffällig

Von einem Mord durch eine weitere Person gehen die Ermittler momentan nicht aus, die Beweise sprechen eher für einen gemeinsamen Suizid. Das Verhältnis der beiden Frauen und des Mannes ist noch unklar. Bis jetzt steht fest, dass die Gruppe am Freitagabend gegen 22 Uhr in der ausgebuchten Pension eincheckte und sich Cola und Wasser mit auf ihr Zimmer nahm. Auf das Personal wirkten die drei Menschen unauffällig, höflich und gepflegt. Der Mann erschien in einem Anzug und einem langen Bart, die Frauen waren in schwarz gekleidet. Nach ihrem Check-In wurden die drei nicht mehr lebend gesehen.

Sie lagen händchenhaltend auf dem Bett

Am Samstagmorgen stieß dann das Zimmerpersonal auf die drei Leichen. Dem Chef der Pension bot sich beim Betreten des Zimmers mit der Nummer 20 ein grauenvoller Anblick. Der Mann und eine der beiden Frauen lagen Hand in Hand auf dem Bett, die andere Frau lag in ihrem Blut auf dem Boden. Daneben zwei Armbrüste. Den Ermittlungen zufolge war der Mann Jäger und Bogenschütze und möglicherweise der Besitzer der Waffen. Nach aktuellem Stand geht die Polizei davon aus, dass sich die drei Menschen gegenseitig erschossen haben müssen. Wer dabei allerdings wen erschoss, ist noch nicht bekannt und soll durch eine Obduktion ermittelt werden. Auch das Verhältnis der drei und der Grund für die Tat sollen noch ergründet werden.
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