Jamie Oliver muss Restaurants schließen

Die Gastro-Kette "Jamie's Italien" ist offenbar pleite. Der Koch musste Insolvenz anmelden und zahlreiche Mitarbeiter entlassen.

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Obwohl Jamie Oliver mehr als 13 Millionen Pfund aus seinem Privat-Vermögen in seine Italien-Restaurantkette investiert hatte, hat es wohl nicht gereicht. Jamies Italien-Lokale sind pleite gegangen. Doch damit nicht genug: Zusätzlich zu der italienischen Kette sind auch das Steakhouse "Barbecoa" und "Jamie Oliver's Diner" in die Insolvenz geraten.

Die Enttäuschung ist groß

"Ich bin sehr traurig über diese Entwicklung und würde gern allen Mitarbeitern und unseren Zulieferern danken, die mit Herz und Seele im vergangenen Jahrzehnt in diesem Unternehmen gearbeitet haben", gab Jamie Oliver in einer Pressemitteilung bekannt. Die Kette Jamies Italien wurde 2008 gegründet und hat sich damit nur zehn Jahre halten können. Am Ende konnte Oliver nur noch 25 Filialen in Großbritannien betreiben.

Über 1000 Arbeitsplätze werden gekündigt

Das bedeutet auch die Kündigung für viele Mitarbeiter. Rund 1300 Arbeitsplätze fallen weg und zahlreiche Menschen müssen um ihren Job fürchten, so die BBC. Mit der Abwicklung der Schließung der Lokale wird sich nun, so Olivers Management, das Wirtschaftsberatungsunternehmen KPMG befassen. Jamie Oliver war mit seinen TV-Kochshows international bekannt geworden und seine Kochbücher verkaufen sich nach wie vor in beachtlicher Zahl.
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