Budapest: Mindestens sieben Tote bei Bootstour auf der Donau

Zwei Ausflugsboote kollidierten am Mittwochabend in der Nähe des ungarischen Parlaments. Zahlreiche Passagiere werden noch vermisst.


Trauriges Ende einer unbeschwerten Sightseeingtour in Budapest. Das mit 33 südkoreanischen Touristen und zwei Besatzungsmitgliedern besetzte Ausflugsschiff "Hableany" kollidiert gegen 22 Uhr Ortszeit mit einem anderen Flussschiff in der Nähe der Margaretenbrücke und kentert sofort. Die Unfallstelle liegt direkt vor dem Parlamentsgebäude und ist eine beliebte Fahrrinne für Touristenboote.

Nach Medienangaben retteten sich 15 Menschen unversehrt oder nur leicht verletzt ans Ufer, eine weitere Person konnte erfolgreich reanimiert werden. Wie die ungarischen Behörden mitteilten, konnten sieben Menschen nur tot geborgen werden, die Zahl der Vermissten soll sich nach Angaben des südkoreanischen Außenministeriums in Seoul auf 19 belaufen. Schwere Regenfälle und der gestiegener Flusspegel erschweren bis zur Stunde die Rettungsarbeiten. Warum es zu der Kollision kam, ist noch unklar. Weitere Informationen finden sie im Video.
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