Walter Lübcke ermordet? CDU-Politiker mit Schusswunde am Kopf aufgefunden

Der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke starb in der Nacht auf den Sonntag offensichtlich keines natürlichen Todes. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge sei er erschossen worden. Weil die Tatwaffe nicht gefunden wurde, kann nicht von Selbstmord ausgegangen werden.



Der Politiker sei im Alter von 65 Jahren in seinem eigenen Garten ermordet worden, berichtete die Hessische/Niedersächsische Allgemeine. Den ganzen Sonntag zogen Polizeihubschrauber über dem Wohnort Lübckes, Wolfhagen-Ista ihre Kreise. Zudem wurde das Gebiet weiträumig abgesperrt, wie der Hessische Rundfunk mitteilte.

Aufgrund der noch unklaren Todesumstände ermittelt das hessische Landeskriminalamt in dem Fall . Später am heutigen Nachmittag, gegen 17:30 Uhr, sollen weitere Einzelheiten über den Tod Lübckes bekanntgegeben werden.

Zwei Wochen zuvor hatte Lübcke sein zehnjähriges Jubiläum als Regierungspräsident gefeiert, obwohl seine Dienstzeit schon am 31. März hätte enden sollen. Die Verlängerung wurde aufgrund der ausdrücklichen Bitte des Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) eingeleitet. Dieser trauert "um einen langjährigen Weggefährten", der sich mit ganzer Kraft für die Menschen in Hessen eingesetzt habe. "Meine Gedanken sind ganz bei seinen Angehörigen", schrieb Bouffier in einem Tweet, und weitere Politiker*innen stimmten ihm zu.
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