Erdbeben in Athen

Am Freitag Mittag gab es in der griechischen Hauptstadt ein Erdbeben, mit einer Stärke von mindestens 5,0.

Das Epizentrum soll rund 25 Kilometer von Athen entfernt gewesen sein und in 11 bis 15 Kilometern Tiefe stattgefunden haben. Doch die Schäden des Bebens sind glücklicherweise recht gering. Von einigen Häusern bröckelte der Putz, bei einer Kirche fiel ein Kreuz vom Kirchturm und es gab leichte Erdrutsche. Mehrere Stunden lag flogen Helikopter über die Stadt, um das Ausmaß der Schäden festzustellen. „Zwei alte unbewohnte Häuser sind eingestürzt. Es gibt keine schweren Verletzungen", gab Stelios Petsas bekannt, der griechische Regierungssprecher. Es seien außerdem nur drei Mensch leicht verletzt.

In Griechenland keine Seltenheit

Kurzeitig sollen Unterbrechungen in der Stromversorgung stattgefunden haben. Nach dem Beben kam es zeitweise zu einem Zusammenbruch der Telekommunikation, weil zahlreiche Menschen versuchten, ihre Verwandten anzurufen. Mehrere Menschen mussten von den Einsatzkräften aus stehengebliebenen Fahrstühlen geholt werden. 40 Minuten nach dem ersten Beben kam es zu einem weiteren Erdstoß, der weitere Menschen dazu bewegte ihre Häuser zu verlassen. Erdbeben sind in Griechenland keine Seltenheit. Der Staat ist – nach Italien – das am häufigsten von Beben heimgesuchte Land im Mittelmeerraum. Das liegt an der hohen tektonischen Aktivität der Erdplatten in diesem Gebiet.

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