Schwimmendes Atomkraftwerk: Eine Zeitbombe für die Umwelt

Das erste in See stechende AKW der Welt hat den Hafen von Murmansk verlassen. Ziel ist eine kleine Stadt in Ostsibirien. Greenpeace nennt die Plattform das "schwimmende Tschernobyl".

Die russische "Akademik Lomonossow" ist bereit für die 5000 km lange Reise durch das Nordpolarmeer in den äußersten Nordosten Russlands. Die auch als "Nukleare Titanic" von Umweltschützern bezeichnete Plattform soll Strom für eine Stadt mit etwa 100.000 Einwohnern erzeugen können.

In fast drei Vierteln Russlands gäbe es keine zentrale Energieversorgung, deshalb seien solche Projekte von entscheidender Bedeutung, erklärt einer der stellvertretenden Direktoren. Das schwimmende Kraftwerk macht dem Land Hoffnung, in abgelegene Regionen zu kommen und somit an bisher nicht erschließbare Bodenschätze.
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