SPD-Chefin Schwesig tritt wegen Krebserkrankung zurück

Manuela Schwesig machte nun publik, dass sie an Brustkrebs erkrankt ist und aus diesem Grund ihr Amt als kommissarische SPD-Chefin niederlegt. Allerdings wird sie weiterhin Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern bleiben.


Während der heutigen Kabinettssitzung in Schwerin spricht Manuela Schwesig über ihre "seit einiger Zeit bekannte" Diagnose Brustkrebs. Sie betont mit Zuversicht, dass die Krankheit heilbar ist. Hierfür müsse sie sich allerdings einer medizinischen Behandlung unterziehen, die es ihr unmöglich macht, allen öffentlichen Terminen beizuwohnen.

Rückhalt in der Partei

Die beiden verbliebenen kommissarischen Vorsitzenden Malu Dreyer und Thorsten Schäfer-Gümbel erklärten in einer Pressekonferenz, dass sie den Vorsitz vorerst ohne Schwesig weiterführen werden. Diese wird aber von der Landespartei gestärkt, erst im vergangenen März wurde sie mit knapp 95 Prozent aller Stimmen zur Landesvorsitzenden gewählt.

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