Klage abgewiesen: Gen-Sojabohne bleibt in der EU erlaubt

Herber Rückschlag für Umweltschützer in Europa: Der Europäische Gerichtshof EuGH hat eine Klage deutscher Nichtregierungsorganisationen zurückgewiesen, die den Verkauf von Produkten erwirken wollten, die eine genmanipulierte Sojabohne der Bayer-Tochter Monsanto enthalten.



Das Gericht war nicht bereit der Argumentation der Kläger zu folgen, nach der gesundheitliche Risiken des Sojas vor der Zulassung nicht ausreichend geprüft worden seien.

Die strittige Sojabohne wird vor allem in Südamerika im großen Stil angebaut. Seit 2013 wurden in Ländern wie Brasilien, Uruguay, Argentinien und Paraguay insgesamt 73,6 Millionen Hektar mit ihr bepflanzt.

Durch ihre genetische Veränderung ist das Bayer-Soja unempfindlich sowohl gegen Schädlinge als auch gegen das hoch umstrittene und ebenfalls von Bayer-Monsanto hergestellte Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat, das im Verdacht steht, Krebs zu erregen.
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