Klimawandel: Grönland "schwitzt" Millionen Schwimmbäder ab

64 Millionen Olympische Schwimmbäder voll Wasser sind alleine im Juli an Gletschereis in Grönland geschmolzen. Der Meeresspiegel steigt dadurch schneller als je zuvor.


Nach der Antarktis bildet die Eiskappe Grönlands die zweitgrößte Eisschicht der Erde. Die Hitzewelle aus Europa hat mit Verzögerung Grönland erreicht und lässt das Eis schneller schmelzen als je zuvor. 0 Grad Celsius wurde auf dem Gipfel der Eiskappe gemessen.

Seit den Achtzigerjahren hat sich die Schmelze inzwischen versechsfacht. Ab dem Jahr 2000 legte die Schmelze stark zu. Seit 2010 verlor Grönland im Durchschnitt 290 Milliarden Tonnen Eis pro Jahr. Der Meeresspiegel stieg seit 1972 um 13,7 Millimeter.
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