Türkei-Konflikt in Deutschland: Attacke auf Café in Herne

Am Montagabend musste die Polizei in der Ruhgebietsstadt mit einem Großaufgebot ausrücken. Der Grund war eine Massenschlägerei zwischen Türken und Kurden.
Die Lage ist äußerst angespannt. Der Konflikt zwischen Türken und Kurden in Nordsyrien lässt auch die türkischen und kurdischen Gemeinschaften hierzulande nicht kalt. Deutschlandweit bringt der Angriff des türkischen Militärs auf kurdische Gebiete in Nordsyrien die angespannte Beziehung zwischen den Volksgruppen zum Sieden. Während der Fußballverein FC St. Pauli einen türkischen Spieler wegen einer protürkischen Stellungnahme in den sozialen Medien vorläufig suspendiert hat, eskalierte am Montagabend eine prokurdische Demonstration im Ruhrgebiet.

Nach Angaben der Polizei gingen am Montag in Herne etwa 350 zum Großteil kurdisch-stämmige Menschen gegen die türkische Militäroffensive auf die Straße. Auf ihrem zunächst friedlichen Marsch durch die Stadt sollen sie vor einem Kiosk mit Handzeichen provoziert worden seien. Daraufhin soll der Kiosk gestürmt und zwei Menschen verletzt worden seien. Kurz darauf eskalierte die Situation vor einem türkischen Café zum zweiten Mal. Diesmal gingen Scheiben zu Bruch und mehrere Menschen wurden verletzt.

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