Johnson-Deal: Britisches Parlament verschiebt Brexit-Abstimmung

Boris Johnson wurde vom Parlament erneut ausgebremst. Die Abgeordneten stimmten mit 322 zu 306 Stimmen für eine Vertagung der Entscheidung über den neuen Brexit-Deal.


Alle waren gespannt: Der "Super-Samstag" sollte eigentlich eine Entscheidung im Brexit-Streit bringen. Doch das britische Parlament hat die Abstimmung über den neuen Brexit-Deal von Premierminister Boris Johnson verschoben. Einem Änderungsantrag, dem sogenannten "Letwin Amendment", wurde knapp zugestimmt. Der Antrag beinhaltet, die Entscheidung über das Abkommen bis zur Verabschiedung des Ratifizierungsgesetzes aufzuschieben. Johnson muss nun bis Samstagabend eine Verlängerung der Frist für den Brexit beantragen und diesen auf den 31. Januar verschieben. Es fehlt das Vertrauen in Boris Johnson. Er hat jedoch immer noch die Chance, seinen Deal doch noch durchzusetzen.
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