"Grüne Welle" für die Fernverkehrszüge der Bahn

Genervte Kunden denken bisher noch in erster Linie an Verspätungen, wenn sie "Deutsche Bahn" hören - doch der Konzern will über eine Ökologie-Offensive endlich positiver wahrgenommen werden. Dabei soll eine Software namens "Grüne Welle" helfen, die Lokführer darin unterstützt, möglichst stromsparend zu fahren.



Wie das Ganze funktioniert? Das System arbeitet eigenständig schwer vorhersehbare Informationen wie verspätete Züge oder belegte Bahnsteige im nächsten Bahnhof auf und ermittelt daraus eine Richtgeschwindigkeit. Diese wird an den Lokführer übermittelt - und sofern er sich an sie hält, fährt er so umweltfreundlich wie möglich.

Auf einer Fahrt von Hamburg nach München lässt sich nach Bahn-Angaben mit Hilfe der "Grünen Welle" der jährliche Strom-Bedarf eines Single-Haushalts einsparen. Bis Ende 2020 soll die intelligente Fahrsoftware nicht nur flächendeckend im Fern- und Güterverkehr, sondern auch in allen Regionalzügen der deutschen Bahn zum Einsatz kommen.

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