Gretas Probleme mit der Deutschen Bahn

Klimaaktivistin Greta Thunberg ist mit dem Zug auf dem Weg in ihre Heimat Schweden und muss dabei auch durch Deutschland fahren.

Nach ihrer Teilnahme am Weltklimagipfel in Madrid, ist die 16-jährige Klimaaktivistin Greta Thunberg auf dem Heimweg. Nachdem sie erst mit dem Segelboot den Atlantik überquerte, um in Chile an der Weltklimakonferenz teilzunehmen, musste sie nach einem längeren Aufenthalt auf dem amerikanischen Kontinent das Boot zurück nach Europa nehmen. Der Klimagipfel wurde wegen der politischen Unruhen in Chile kurzerhand in die spanische Hauptstadt Madrid verlegt und Greta schaffte es gerade noch rechtzeitig mit der segelnden Mitfahrgelegenheit, um daran teilzuhaben.

Deshalb musste sie auf dem Boden sitzen

Mittlerweile ist die Tagung beendet und Greta fährt nach monatelanger Reise zurück nach Schweden. „Ich bin endlich auf dem Heimweg!", schrieb sie auf Twitter und fährt offensichtlich per Zug zurück, denn Greta lehnt das Fliegen aus ethischen Gründen ab. Die 16-Jährige postete außerdem ein Foto von sich, dass sie auf dem Boden eines ICEs zeigt. „Ich fahre gerade in überfüllten Zügen durch Deutschland", schrieb sie dazu. Ihrem Twitterpost zufolge hat Greta bei der Deutschen Bahn wohl keinen Sitzplatz bekommen, obwohl sie angeblich einen Platz in der 1. Klasse reserviert hatte. Die Deutsche Bahn wollte das wohl so nicht auf sich sitzen lassen und schrieb unter Gretas Beitrag: „Liebe Greta, danke, dass Du uns Eisenbahner im Kampf gegen den Klimawandel unterstützt! Wir haben uns gefreut, dass Du am Samstag mit uns im ICE 74 unterwegs warst", schrieb der Konzern auf Twitter und fügte hinzu: „Noch schöner wäre es gewesen, wenn Du zusätzlich auch berichtet hättest, wie freundlich und kompetent Du von unserem Team an Deinem Sitzplatz in der Ersten Klasse betreut worden bist."

Überfüllte Züge sind ein gutes Zeichen

Laut der Deutschen Bahn soll Greta Thunberg zwischen Kassel und Hamburg auf einem komfortablen Platz in Klasse 1 gesessen haben. Ob Gretas Foto im selben Zug entstanden ist, ist allerdings unklar. Greta erklärte die Situation und antwortete der Bahn. „Mein Zug aus Basel wurde aus dem Verkehr gezogen. Danach mussten meine Begleiter und ich in zwei verschiedenen Zügen auf dem Boden sitzen. Nach Göttingen habe ich dann einen Platz bekommen. Das ist auch kein Problem, das habe ich damit gar nicht gemeint. Überfüllte Züge sind ein gutes Zeichen, denn sie bedeuten, dass die Nachfrage am Zugfahren sehr groß ist!", freute sich die junge Frau und konnte trotz Sitzplatz-Schwierigkeiten ihre Zugreise fortsetzen.

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