Fridays For Future: Luisa Neubauer bekommt Jobangebot von Siemens

Nach der heftigen Kritik von Umweltschützern am umstrittenen Kohleförderprojekt hat der Siemens-Chef der "deutschen Greta" Luisa Neubauer einen Posten im Aufsichtsgremium angeboten.


Proteste der Fridays-for-Future-Bewegung vor der Siemens-Zentrale in München: Die Umweltschützer fordern ein Ende der Beteiligung am Bau einer australischen Kohlemine. Das vom indischen Industriekonzern Adani geplante Werk soll eines der größten der Welt werden. Bis Montag will Siemens nun über eine Anlagenlieferung nach Australien entscheiden. Überrascht hat zudem das Angebot von Siemens-Chef Joe Kaeser an Luisa Neubauer, die als die "deutsche Greta Thunberg" gilt, einen Sitz im Aufsichtsgremium der neuen Gesellschaft Siemens Energy zu bekommen.

Inzwischen wurde bekannt: Luisa Neubauer hat Kaesers Angebot abgelehnt. Sie habe "Wichtigeres" zu tun.
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