Gestohlene Juwelen aus dem Grünen Gewölbe zum Kauf angeboten

Es gibt eine erste heiße Spur im Fall des spektakulären Juwelen-Raubs, bei dem Unbekannte im November 2019 Kunstschätze von unschätzbarem Wert aus dem Grünen Gewölbe in Dresden entwendet hatten.



Die mutmaßlichen Diebe hatten sich mit einer verschlüsselten E-Mail-Adresse an eine israelische Sicherheitsfirma gewendet und ein Schmuckstück aus der entwendeten Sammlung zum Kauf angeboten. Auf dieses Angebot gingen Redakteure der MDR-Sendung "Kripo live" zum Schein ein, indem sie den Anbieter über die verwendete Adresse kontaktierten.

Tatsächlich bekamen die Journalisten eine Antwort - und die hatte es in sich. Die Diebe forderten mehrere Millionen Euro in Bitcoin und drohten andernfalls mit der Zerstörung der sächsischen Kronjuwelen.

Wie Experten bereits vermutet hatten, scheint es sich für die Täter relativ schwierig darzustellen, Käufer für Juwelen von solcher Bekanntheit zu finden. Die "Kripo live"-Redakteure leiteten den E-Mail-Verkehr mit den Einbrechern jedenfalls umgehend an die ermittelnde Sonderkommission der Polizei weiter.
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