Masern, Blitzer-Apps und mehr: Diese Gesetze gelten ab März

Masern-Impfpflicht, Fachkräfteeinwanderungsgesetz, Verbot von Blitzer-Apps. Das sind nur einige der gesetzlichen Neuerungen, auf die sich die Deutschen ab März gefasst machen müssen.


Im nächsten Monat wird sich einiges ändern: Die Gesetze, die der März mit sich bringt, haben Einfluss auf die verschiedensten Bereiche des Alltags. Unter anderem sind Kitas und Schulen, der Arbeitsmarkt sowie der Straßenverkehr betroffen.

Masern-Impfung wird Pflicht

Eltern, deren Kinder nach dem ersten März 2020 eingeschult werden oder in eine Kita gehen, müssen nachweisen, dass ihr Nachwuchs gegen Masern geimpft wurde. Ungeimpfte Kinder, die bereits eine Schule beziehungsweise eine Kita besuchen, müssen bis zum 31.Juni dieses Jahres die Impfung nachholen. Bei einem Verstoß droht den Eltern eine Strafe von bis zu 2.500 Euro.

Fachkräfteeinwanderungsgesetz tritt in Kraft

Der Fachkräftemangel ist bereits seit langem Thema der politischen Diskussion innerhalb Deutschlands. Ab dem nächsten Monat ist ein Gesetz gültig, welches dem Problem entgegenwirken soll: das Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Ab März können auch Arbeitnehmer außerhalb des EU-Auslands auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß fassen, wenn sie eine anerkannte Berufsausbildung absolviert haben. Bisher war dies, außerhalb der EU, nur Akademikern möglich.

Arbeiten in jedem Bereich

Diese neue Regelung gilt neuerdings für jeden Berufszweig und nicht nur für Berufsfelder, in denen Fachkräfte rar sind. Qualifizierte Fachkräfte dürfen sich bis zu sechs Monate hierzulande aufhalten, um nach einem Arbeitsplatz zu suchen. Die Voraussetzungen für eine Einwanderung sind jedoch strikt. Nur wer ein konkretes Angebot für einen Arbeitsplatz und ein ausreichendes Sprachniveau vorweisen kann, darf in Deutschland bleiben.

Verbot von Blitzer-Apps

Autofahrer müssen jetzt stark sein: Ab nächstem Monat sind Apps, welche die Position von Radarkontrollen anzeigen, offiziell nicht mehr erlaubt. Zwar galt die Regelung streng genommen bereits früher, zukünftig ist sie jedoch unmissverständlich in der StVO formuliert. Mögliche Strafen für die Benutzung einer Blitzer-App reichen von einem Bußgeld in Höhe von 75 Euro bis zu einem Punkt in Flensburg.

Rezepte mehrfach in der Apotheke einlösen

Auch eine neue Art von Rezept wird ab März verfügbar sein. Das so genannte Wiederholungsrezept können Ärzte ausstellen, wenn ein Patient über lange Zeit regelmäßig Medikamente benötigt. Bis zu drei Mal ist das Rezept in der Apotheke einlösbar.

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