Merkel: Handlungskatalog soll Infektionszahl minimieren

Angela Merkel stellte sich den Kameras und den brennenden Fragen der Journalisten zum Thema Coronavirus. Sie verlas einen Handlungskatalog und ordnet der breiten Öffentlichkeit an, den Kontakt zu anderen Menschen einzudämmen.


"Das sind Maßnahmen, die es so in unserem Lande noch nicht gegeben hat", resümierte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montagabend. Damit das Coronavirus Covid-19 so lange es ginge, in Schach gehalten und das Gesundheitssystem nicht unnötig überlastet werde, sollten menschlichen Kontakte minimiert werden. Wo die Energie- und Gesundheitsversorgung weiterhin aufrecht erhalten bleiben müsse, sollen Geschäfte - insbesondere solche, die im Freizeitsektor anzusiedeln sind - geschlossen bleiben.

Hoffnung auf "Einsehen der Menschen"

Spielplätze, Gotteshäuser, Schulen und andere Einrichtungen sollen auf unbestimmte Zeit gesperrt bzw. verboten werden. In Krankenhäusern, Banken und Restaurants bestimmen fortan stärkere Hygiene- und Abstandsregelungen den Alltag. Merkel appelliert an den gesunden Menschenverstand der Deutschen, trotz dessen würden Kontrollen eingeführt, die das neue Reglement überwachen sollen.

Mehr Informationen zu den Regelungen, die vorerst für 30 Tage gelten sollen, im Video.
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