Prostituierte beantragte Soforthilfe

Eine Prostituierte verlor durch die Corona-Krise ihre Lebensgrundlage – und beantragte mit Unterstützung der IHK Soforthilfe.


Nicht nur Angestellte in der Gastronomie und in Kultureinrichtungen leiden sehr unter der Corona-Krise. Auch das Rotlichtmilieu hat mit massiven finanziellen Problemen zu kämpfen. Wie die "Bild am Sonntag" berichtete, schaffte es eine Prostituierte nun, Soforthilfe vom Staat zu bekommen. Das Bordell, in dem sie arbeitete, musste seinen Betrieb im Zuge des Lockdowns komplett einstellen.

Unterstützung für ihre Familie

Ein schwerer Schlag für die gelernte Köchin aus Rumänien, die mit dem Geld, das sie verdient auch ihre Familie in Rumänien unterstützt. Laut dem Bordellbetreiber wandte sie sich an die IHK, welche sie beriet, bis sie schließlich einen Antrag an das Wirtschaftsministerium schickte. Die Bemühungen der Frau zahlten zumindest ein wenig aus: Insgesamt 4500 Euro bekam sie für einen Zeitraum von 3 Monaten, in denen sie nicht anschaffen gehen konnte. Nach Abzug von Steuern blieben nach ihren Angaben davon allerdings lediglich etwa 3000 Euro übrig, deutlich weniger als sie normalerweise verdiene.

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